| Friedrich - Naumann -
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| bIldEr
mAl AndErs |
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Auf dem
Rad, bewaffnet mit ihrer Digicam ist sie im
Großstadtdschungel unterwegs. Nicht auf
der Suche nach dem richtigen Motiv, sondern um einzutauchen
- in eine Welt raus aus dem „grauen Alltag“. Sich
einfach mal an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen. Gezeigt
werden Bilder an denen wir täglich vorbei
gehen. Diese wahr
zu nehmen, sich Gedanken zu machen über die
Hintergründe der Entstehung, dass ist ihre
Motivation. Experimentell
und auf sehr unterschiedliche Art und Weise werden
hier Ausschnitte aus Rakatis Blickwinkel
dargestellt. Betrachtet
oder vielleicht auch wieder erkannt werden, können
diese im Heimfelder Kunst- und Kulturverein „Alles
wird schön“. |
| Chaos und
Zufall Fotografie von Ingo Finnmann & Gabriel Finnmann Vernissage: Donnerstag 19.April um 19:00 Uhr Ausstellung: 20. April bis 5. Mai 2012 . |
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Chaos und Zufall in der Kunst oder: wer oder was kommuniziert? Ein Kind von eineinhalb Jahren nimmt das erste mal in seinem Leben einen Buntstift in die Hand und beginnt auf ein vergessenes Blatt Papier in schwungvoll kreisenden Bewegungen blaue Linien zu malen. Anschließend setzt es dieses Experiment mit einem roten Buntstift fort. Kann das Kunst sein? Diese Frage ist längst beantwortet (Dada)! In einer kulturellen Gegenwart in der letztendlich alles Kunst sein kann, man denke nur an Marcel Duchamp oder die minimal art Bewegung, stellt sich neben dem überstrapazierten Imperativ der Qualität von Kunst noch die Frage ob hier bereits Kommunikation stattfindet. Will uns das Kind mit seinem Kunstwerk etwas sagen? Manifestiert sich hier ein Vegetativwesen, ein kollektives Unterbewusstsein oder womöglich der Einfluss einer höheren Macht? Wie viel Absicht geht von dem Kind aus und welche Rolle spielt der Zufall? Antworten auf diese Fragen suchend wagte ich Anfang diesen Jahres anlässlich einer Reise nach Kolumbien ein ungewöhnliches Experiment mit überraschendem Ausgang. Ich überließ meinem Sohn Luis Gabriel (zweieinhalb Jahre) eine kleine Digitalkamera und wartete darauf was passieren würde. Innerhalb kürzester Zeit hatte Gabriel herausgefunden, wie man die Kamera anschaltet und den Auslöser bedient. Die ersten Bilder die dabei entstanden zeichnen sich durch ihre unvoreingenommene Erfassung der Welt in ihren meist unbeachteten Winkeln aus. In den Fotografien stehen auf einmal Dinge im Mittelpunkt die im Alltag völlig unbeachtet an uns vorübergehen, wie beispielsweise die geometrischen Muster der Decke des Restaurants in dem wir gerade sitzen. Immer wieder entstanden dabei aber auch Bilder von atemberaubender Schönheit deren scheinbar zufällige und von Chaos geprägte Entstehungsweise Fragen nach ihrer Herkunft, nach der Intention aufwerfen. Die Existenz des „reinen Zufalls“ gilt in der modernen Physik als höchst umstritten. Wenn überhaupt existiert er lediglich auf der Ebene der Quantenphysik (Heisenbergsche Unschärferelation). Einstein der gesagt haben soll „Gott würfelt nicht“ lehnte diese Theorie ab. Prozesse die wir im Alltag als Zufälle beschreiben sind in der Regel einfach nur so komplex, dass sie sich der Vorhersagbarkeit entziehen. Es sind dann zu viele unbekannte Variablen im Spiel. Letztendlich muss aber davon ausgegangen werden, dass alle Einzelprozesse miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig bedingen. Dieser Grundgedanke, nämlich das in dem Universum in dem wir leben alles (ALLES!) miteinander in einem Zusammenhang steht, findet sich bereits in den Orakeln der Antike. So waren beispielsweise die Etrusker davon überzeugt die Zukunft im Vogelflug oder in einer Leber erkennenzu können. Im altertümlichen China sagte man die Zukunft aus den Bruchlinien auf einem Schildkrötenpanzer vorher. Erfasst wurden die hierbei entwickelten Systematiken im I Ging dem chinesischen Orakelbuch mit seinen 64 Kapiteln. Auf Gabriels Fotografien bezogen bedeutet das folgendes: Die Elemente darin, die uns zufällig und chaotisch erscheinen, dienen lediglich einer komplexen Logik deren Erfassung uns verwehrt bleibt. Zwar manifestiert sich im Verlaufe des Experiments nach und nach Gabriels Wille und Absicht in den Bildern (und zwar im gleichen Maß wie Gabriel das „Prinzip Kamera“ versteht), doch auf dem Weg dahin wird auch etwas anderes sichtbar, das sich einer Definition entzieht, aber ohne Zweifel mit uns kommuniziert. Dem Zufall jedenfalls ist die eigentümliche Ästhetik der Bilder kaum geschuldet, denn den Zufall gibt es nicht... © 2012 Ingo Finnmann |
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Englisch Gesprächskreis Wer Interesse an der englischen Sprache hat oder seine
Englischkenntnisse Die Anzahl der Teilnehmer ist auf max. 10 Personen begrenzt. Join us! Wo? Wann? Kosten |
| Schreibwerkstatt bei Alles wird schön |
| www.schreibwerkstatt-harburg.de |
| Neu - Malrausch in Heimfeld Die Künstlerin Andrea Rausch hat in den Räumen von Alles wird schön / Friedrich-Naumann-Str. 32 ihr Atelier Malrausch eröffnet. In der Kreativwerkstatt Malrausch werden Workshops und Malkurse für Kinder und Erwachsene angeboten Weitere Informationen: www.malrausch.de Tel: 0176 48 28 75 07 |
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